BeinlängendifferenzEine Beinlängendifferenz ist nur in ganz seltenen Fällen anatomisch bedingt. Sie beruht in der Regel auf einen Schiefstand des Beckens und man bezeichnet sie daher als funktionale Beinlängendifferenz, d.h. die Beine haben zwar anatomisch die gleiche Länge, aber ein Bein scheint länger als das andere zu sein. Selbst bei Knochenbrüchen mit einer zunächst eingetretenen Knochenverkürzung liegt häufig keine anatomische Beinverkürzung vor, da der Körper diese oftmals selbst ausgleicht.

 

Ein Beckenschiefstand führt - früher oder später - häufig zu Rückenschmerzen in unterschiedlicher Form oder Hüftschmerzen, da die Hüften durch den Schiefstand belastet werden, so dass es ratsam und geboten er- scheint, immer zuerst hier einen Ausgleich herbeizuführen. Wenn eine Beinlängendifferenz vorliegt und Sie exakt wissen möchten, wie groß sie ist, lassen Sie sie durch einen sachkundigen Arzt feststellen. Eine nichtparallele Stellung der Füße oder ein leichtes Verdrehen der Füße können zu fehlerhaften Mess- ergebnissen führen.

Die Behandlung / Begradigung erfolgt rein energetisch ohne eine manuelle Einwirkung. Es wird weder gezogen noch gedrückt. Häufig wird die Frage nach der Dauerhaftigkeit des Ergebnisses einer solchen Behandlung gestellt. Hierzu ist zu sagen, dass ein Beckenschiefstand durch unterschiedliche Einflüsse entstehen kann, z.B. Dauer-Stress, Schock, schwerwiegende Sorgen, … Wenn diese Stressoren in vollem Umfang weiterhin bestehen oder sich sogar verschlimmern, kann es dazu führen, dass ein erneuter Beckenschiefstand eintritt. Es ist daher ratsam, die Beinlängendifferenz einmal im Jahr überprüfen zu lassen. Nützliche Selbsthilfeübungen können das Ergebnis stabilisieren.

 

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